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Aktuelles

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,
wenn Sie über die Kommunalpolitik der CDU Brüggen informiert werden wollen, schicken Sie bitte eine E-Mail an unseren Vorsitzenden Günter Wynen 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, er wird sich bei Ihnen melden.
Mit freundlichen Grüßen 
CDU Ortsverband Brüggen

Die CDU Brüggen möchte Rahmenbedingungen schaffen, um die Ärzteversorgung nachhaltig zu sichern. Durch einen Ärztekongressbesuch unseres Bürgermeisters Frank Gellen war sie auf die Problematik aufmerksam geworden.

Die CDU hatte gemeinsam mit MdL Marcus Optendrenk schon im Januar die Ärzte der Gemeinde Brüggen eingeladen, um dieses Thema zu erörtern. In der Tat scheint die Ärzteversorgung in Brüggen zurzeit außergewöhnlich gut: 31 Ärzte, davon 11 Allgemeinmediziner und 8 Zahnärzte, Psychotherapeut, HNO, Kieferorthopäde und Augenarzt. Bei genauerer Betrachtung stellt man aber fest, dass der übergroße Teil der Ärzte über 60 Jahre alt ist. So fiel denn auch das Thema bei den eingeladenen Ärzten – fast alle Allgemeinmediziner waren der Einladung gefolgt – auf offene Ohren.

Hier kurz die von den Ärzten genannten Probleme:

  • Zu wenig Medizinabsolventen
  • Großstädte locken eher als das „Land“
  • Arbeitsplätze für Ehepartner fehlen
  • Kinderbetreuung muss gesichert sein
  • Möglichkeit der Teilzeitarbeit kaum möglich
  • Arbeitsbedingungen schlecht
  • Hausbesuche kosten Zeit, die für andere Patienten fehlen
  • Praxisräume fehlen
  • Schlechte Parksituation
  • Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an medizinischer Betreuung
  • Ärzte müssen zu oft und zeitaufwändig beraten (Pflegestufenanträge etc.)
  • Pflegekräfte fehlen
  • Vernetzung fehlt

Dr. Arentz stellte zum ersten Problem die Fakten dar: pro Jahr gehen 800 Mediziner in den Ruhestand, aber es gibt nur 200 Absolventen.

Der Vorschlag unseres Bürgermeisters, Schwalmtal, Niederkrüchten und Nettetal mit einzubeziehen, um gemeinsam eine Lösung zu finden, fand großen Anklang.

Inzwischen haben unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden Thomas Schmidt mehrere Arbeitskreisgespräche stattgefunden und am 3. Mai konnte der Vorstand gemeinsam mit Bürgermeister Gellen und MdL Marcus Optendrenk der Presse erste Lösungsansätze vorstellen. Insgesamt können Politik und Verwaltung unterschiedlichste Maßnahmen auf den Weg bringen.

Marcus Optendrenk erinnerte an die Kernbotschaft des ersten Treffens: Ärztemangel. Hier sei die Landes-CDU auf dem Weg, den Numerus clausus aufzubrechen. Karl-Josef Laumann habe die Sicherstellung der medizinischen Versorgung zu einem Grundanliegen im Wahlprogramm gemacht. Vorstellbar sei, Interessenten unabhängig vom NC ein Studium zu erlauben, wenn sie sich bereit erklären, als Hausarzt „aufs Land“ zu gehen.

Das Thema „Anpassung der Zulassungsquoten“ wird unser MdB Uwe Schummer vorantreiben.

Frank Gellen sprach die Vielschichtigkeit der Problematik an. Grundsätzlich solle das ganze Thema als Projekt in „NRW-vital“ eingegliedert werden. Brüggen und seine Nachbargemeinden sind Teilnehmer in diesem Programm, das Regionen im ländlichen Raum fördert.

Er gab darüber hinaus bekannt, dass im Altenheim Bracht eine sogenanntes Kriseninterventionszimmer zur Kurzzeitbetreuung eingerichtet werde.

Die CDU wird dem Rat verschiedene Vorschläge zu folgenden Punkten machen, die hier nur stichpunktartig und kommentarlos aufgelistet seien:

  • Patiententransporte
  • Betreuung von Senioren und Pflegebedürftigen
  • Gemeindeschwester
  • Garantie von KiTa-Plätzen
  • Vermietung von Arztpraxen
  • Vermittlung von Arbeitsplätzen für Partner
  • Rechtsberatung für „neue“ Ärzte
  • Wohnungssuche
  • Werbung
  • Stipendien
  • Ärzte als Angestellte
  • Ausbau bestehender Praxen
  • Netzwerk im medizinischen und pflegerischen Bereich
  • Kooperation mit der Altenheim Brüggen-Bracht GmbH

Zum Abschluss der Infoveranstaltung betonte Marcus Optendrenk, dass Brüggen durch die Initiative bei diesem Thema „ganz vorne“ läge, viele Gemeinden hätten das Problem noch gar nicht erkannt.

Für den 11.Januar hatte die CDU alle in der Gemeinde Brüggen ansässigen Ärzte zu diesem Thema eingeladen, und die Resonanz war sehr erfreulich. 11 Ärzte kamen in den großen Sitzungssaal, um mit der CDU-Fraktion das Thema zu beraten. Weitere Teilnehmer waren der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Marcus Optendrenk, Bürgermeister Frank Gellen, die Parteivorsitzende und stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Wolters sowie der Vorsitzende der Senioren-Union Karl-Heinz Stoffers.

 Nach der Begrüßung durch Claudia Wolters erläuterte der Fraktionsvorsitzende Thomas Schmidt die Erwartungen der Fraktion an diese Veranstaltung und gab einen ersten Ausblick über eine mögliche Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte und der Kommunalpolitiker.

Bürgermeister Gellen berichtete einleitend von einem Ärztekongress in Berlin und einer Vorbesprechung mit niedergelassenen Ärzten zu diesem Thema. Er stelle heraus, dass auch in unserer Gemeinde die Zeit drängt, sich diesem Thema anzunehmen.

 

 

Schnell kam es zu einem regen Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern. Dabei wurden u.a. folgende Themenbereiche und Fragestellungen besprochen:

  • Was kann die Gemeinde Brüggen tun, um die bereits bei uns praktizierenden Ärzte bei ihrer Arbeit zu unterstützen?
  • Welche Serviceleistung, bzw. Infrastruktureinrichtungen sollte die Gemeinde Brüggen vorhalten, um die Ansiedlung für Nachwuchs-Ärzte interessant zu machen?
  • Wie kann die Gemeinde bei der Suche nach Nachwuchs-Ärzten behilflich sein?
  • Wie kann die Vernetzung mit anderen sozialen Dienstleistern und freiwilligen Helfern verbessert werden?

Es wurde vereinbart, dass diese Themen in gemeinsamen Arbeitskreisen vertieft werden.
Die Koordination der Arbeitskreissitzungen übernimmt die CDU-Fraktion.

Marcus Optendrenk sagte seine Mitarbeit und Unterstützung bei überörtlichen Fragestellungen und deren Weiterleitung in den Landes- und Bundespolitik zu.
Bürgermeister Gellen wird die „Hausärztliche Versorgung in der ländlichen Region“ im Rahmen des gemeinsamen Projektes mit Schwalmtal und Niederkrüchten auf die Tagesordnung bringen.

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